Autor: murat_blog

  • 7 NO-GO SÄTZE

    7 NO-GO SÄTZE

    die ein Chef unbedingt vermeiden sollte auszusprechen! Unser Thema in diesem Artikel, ist die Kommunikation. Wir betrachten dies aus der Sicht der Führungskraft, zu seinen Mitarbeitern.

    Zuerst möchte ich an dieser Stelle, für alle Führungskräfte ein Lanze brechen! Mir ist vollkommen bewusst, dass einem persönlich manchmal einfach der Kragen platzen könnte, weil der eigene Mitarbeiter den gleichen Fehler schon zum x-ten Mal gemacht hat. Mir ist auch bewusst, dass eine Führungskraft oder ein Chef, ziemlich viele Dinge im Kopf hat, um die er sich kümmern muss. Aufträge erledigen die liegen geblieben sind, Rechnungen bezahlen, mit schwierigen Kunden umgehen, oder oder oder. Die Liste, die einer Führungskraft im Kopf herumschwirren ist oftmals ellenlang.

    Nicht zuletzt, spielt auch noch die eigene Gemütslage eine riesen Rolle. Genau dann (wenn es absolut unpassend ist), kommt der Mitarbeiter ins Büro und stellt uns eine dieser berühmten Fragen – und dann passiert es. Der Chef hat soeben einer dieser Sätze „rausgehauen“, die es unbedingt zu vermeiden gilt.

    Warum es für eine Führungskraft (oder Chef) wichtig ist, die emotionale Reaktion in solchen Situationen im Griff zu haben, möchte ich mit diesem Artikel erläutern. Die folgenden 7 Sätze solltest du unbedingt vermeiden:

    Nr. 1 „Das haben wir schon immer so gemacht!“

    Dein Mitarbieter hat einen neuen oder innovativen Vorschlag? Du bist genervt und wiegelst ihn ab! Höre dir die Idee doch einfach an. Überlege, ob der Vorschlag sinnvoll ist und wie man ihn umsetzen könnte. Gerade in der heutigen Zeit des schnellen Wandels, solltest du es schätzen wenn Menschen in deinem Unternehmen mitdenken und Prozesse vorantreiben wollen. Gib ihm nicht das Gefühl, mit seinem Anliegen, bei dir jetzt an der falschen Adresse zu sein.

    Abgesehen davon, zeugt eine solche Einstellung nicht von zukunktsorientierten Handeln einer unternehmerischen Führung. Genau das ist es aber, was Mitarbeiter von einem Chef erwarten.

    Nr. 2 „Das kann doch jetzt nicht wahr sein!“

    Dein Mitarbeiter hat einen Fehler gemacht und kommt mit dem Problem zu dir. Er sucht Hilfe. Er erwartet deine Unterstützung. Dass er Mist gebaut hat, weiß er schon – das brauchst du ihm mit dieser emotionalen Reaktion, nicht noch einmal verdeutlichen. Viel besser ist es, sich seiner Sache anzunehmen und gemeinsam mit ihm eine Lösung zu finden. Das stärkt sein Selbstvertrauen und das Gefühl mit Problemen zu dir kommen zu können. Eine positive Fehlerkultur – ist übrigens ein Element der New Work Arbeitswelt, das für zeitgemäße Unternehmen unablässlich ist.

    Gib deinem Mitarbeiter das Gefühl jederzeit zu dir kommen zu können. Das ist das Fundament von vertrauensvoller Zusammenarbeit.

    Nr. 3 „Machen Sie bloß keine Fehler!“

    Wenn wir schon bei Fehlern von Mitarbeitern sind – das ist ein Satz den, du definitv aus deinem Kopf streichen solltest. Setze deine Mitarbeiter damit nicht unter Druck. Mitarbeiter, die Angst haben Fehler zu machen und somit das Gefühl der Beobachtung haben – werden erst Recht Fehler machen. Schlimmer noch, wenn es dann vertuscht wird. Das hat unternehmerisch gesehen, meist noch größere wirtschaftliche Konsequenzen.

    Gib Deinen Mitarbeiter einen Vertrauensvorschuss. Aus Fehlern kann man lernen, dieses Denkmuster wird deine Mitarbeiter besser machen. Auch wenn es nicht gleich beim ersten oder zweiten Mal klappt – auf lange Sicht gesehen, wird sich dieser Vertrauensvorschuss ausbezahlen. Wirtschaftlich und Menschlich.

    Nr. 4 „Ich bin hier der Chef. Wir machen das so, wie ich es will!“

    Du musst deinen Mitarbeitern nicht vor die Nase halten, wer der Chef ist. Sie wissen es. Autoritätsprobleme sollten nicht mit dieser Aussage fundamentiert werden. Besser ist, du beziehst deine Mitarbeiter in deine Entscheidung mit ein und erklärst ihnen, warum du so handelst. Mitarbeiter möchten nachvollziehen können, wie manche Prozesse ablaufen. Zeige es ihnen – nur so geht sinnstiftende Arbeit.

    Der Sinn einer Tätigkeit ist die Basis für Motivation! Nehme Mitarbeiter mit auf deine gedankliche Reise – so erhöhst du deren Motivation und sie verstehen, warum sie die Arbeiten oder Aufträge so erledigen sollen, wie du es für Richtig hälst.

    Nr. 5 „Ich bin gerade zu beschäftigt, um mich um darum zu kümmern!“

    Mit dieser Aussage, signalisierst du deinem Mitarbeiter nur, dass er oder sein Anliegen unwichtig ist. Ist es aber nicht, sonst wäre er nicht zu dir gekommen!

    Selbst wenn du gerade viel zu tun hast (was wahrscheinlich der Fall ist), dann höre dir kurz das Anliegen an. Überlege ob es jetzt gelöst werden kann, und wenn nicht, dann verlege das Gespräch auf einen späteren Zeitpunkt. Gebe deinem Mitarbeiter nicht das Gefühl zu stören. Wenn Menschen das Gefühl haben, zu stören – resignieren sie mit der Zeit. Die Folge: Sie behalten Probleme, Fehler oder wichtige Anliegen für sich. So ein Verhalten, musst du unbedingt vermeiden.

    Nr. 6 „Ich bin dafür nicht zuständig!“

    Natürlich hast du viel im Kopf. Bist vielbeschäftigt und hast wichtige Dinge zu tun. Eventuell hast du Mitarbeiter eingestellt, die dafür zutändig sind?! Gleichwohl trägst Du die Gesamtverantwortung. Und wenn ein Mitarbeiter mit seinem Anliegen zu dir kommt, dann bist du schlussendlich dafür zuständig. Solltest du in dem Moment keine Zeit dafür haben, verschiebe es auf einen späteren Zeitpunkt oder biete dem Mitarbeiter eine Alternativlösung (anderer Mitarbeiter) an.

    Mit dieser Aussage zeigst du einzig und allein Desinteresse an dem Mitarbeiter oder seiner Arbeit – dieses Gefühl darf eine Führungskraft niemals vermitteln. Ansonsten erfährst du bei dem nächsten Problem, Fehler oder Anliegen nichts mehr – und das hat meist weitreichendere Konsquenzen für dein Unternehmen.

    Nr. 7 „Seien Sie froh, dass Sie überhaupt Arbeit haben“

    Diese Aussage ist ein voller Schlag ins Gesicht. Damit stellst du die Tätigkeit des Mitarbeiters auf eine ganz niedrige Stufe. Du wertest sein Anliegen ab und signalisierst ihm, ein unwichtiger Bestandteil deines Unternehmens zu sein. Du bist unzufrieden mit der Leistung oder ärgerst dich über Fehler – da gibt es andere Lösungsansätze. Aber bitte niemals diese Ausagen treffen.

    Egal ob Fachkraft, angelernte Kraft oder Führungskraft – so einen Satz möchte niemand hören. Abgesehen davon, gibt es immer eine Möglichkeit eine Anstellung in einem anderen Unternehmen zu finden. Du bist nicht das einzige Unternehmen auf dem Markt, das gut bezahlt oder lukrativ für Arbeitnehmer ist.

    Seminar für Führungskräfte

    FÜHREN WILL GELERNT SEIN

    ZeitZeichen Leading business – Seminar für Führungskräfte

    Bei allem Verständnis für alle Chefs und Führungskräfte da draußen. Ich weiß ihr habt viel um die Ohren, habt mal einen schlechten Tag und nach eurer Gemütslage fragt kein Mensch. Aber solche Sätze, dürfen euch nicht über die Lippen kommen. Ihr könnt euch euren Teil denken – aber nicht in dieser Form äußern. Behaltet solche Gedanken für euch.

    Ihr wollt ein erfolgreiches Unternehmen mit zufriedenen Mitarbeitern und einem entspannten Chef? Diplomatisches Geschick, Führungskompetenz und Mitarbeiterführung kann man lernen. Wie? Das zeige ich euch in meinem Seminar „Führen will gelernt sein„. Es eignet sich für alle Führungskräfte, Chefs und Firmeninhaber.

    Aufgrund der Covid-19 Lockerungen, seitens der Regierung – ist es wieder möglich Seminare mit Teilnehmern bis zu 100 Personen zu veranstalten. Wir fangen jetzt mit den Planungen an, um unsere Seminare wieder anbieten zu können. Melde dich zu unserem Newsletter an, und wir informieren Dich rechtzeitig, sobald es losgeht.

  • JETZT ERST RECHT

    JETZT ERST RECHT

    Veränderungen kommen und gehen – aber laut Charles Darwin ist nichts beständiger als der Wandel. Die momentane Veränderung, stellt unsere Welt so richtig auf den Kopf: COVID 19, besser bekannt als Corona Virus.

    Wie wir mit der Krise umgehen, bzw. fertig werden – diesen Prozess durchläuft unsere Gesellschaft gerade. Nach der Krise wird es sich zeigen, wie wir durch das Tal der Tränen gekommen sind. Zum diesem Thema, habe ich den Artikel „Krise als Chance“ geschrieben, in dem es darum geht, seine eigene Sichtweise zu ändern, um daraus eine positive Haltung zu gewinnen. Ich hoffe inständig, dass es ein kleiner Denkanstoß ist, wie wir durch diese Zeit kommen können.

    Meine Frau hat mich nach diesem Artikel auf folgendes aufmerksam gemacht und gesagt: „Du schreibst zwar, warum es wichtig ist, in diesen Zeiten eine positive Sichtweise zu haben. Erklärst aber nicht, wie man dauerhaft eine positive Haltung einnehmen kann“.

    Die Haltung eines Menschen ist ausschlaggebend – sie entscheidet welchen Weg er geht!

    Eines gleich vorneweg: Selbstreflektion ist der „Grundbaustein“ zu einer Veränderung bzw. einer positiven Haltung. Ich kann nicht jeden und alles ändern wollen, ohne mich selbst zu überprüfen. Selbsterkennntnis fängt bekanntermaßen, bei mir selbst an. Also muss ich das immer wieder tun. Manchmal auch jeden Tag. Bitte nicht falsch verstehen – es geht nicht darum, in Selbstzweifel zu versinken, sondern vielmehr darum, sich selbst auch in Frage zu stellen! Habe ich das richtig gelöst? Habe ich nicht zu streng gehandelt? Hätte ich vorhin im Streitgespräch nicht doch vernünftiger reagieren sollen? War das in Odnung so zu handeln? Wir Menschen sind Weltmeister darin, die Schuld von uns zu weisen und mit dem Finger auf andere zu zeigen.

    Ein Coachingtool, dass sich hier als Lösung bewiesen hat – ist der Perspektivwechsel! Schlüpfe in die Rolle des Gegenüber und sieh das mal durch seine Brille. Warum hat er das gesagt? Warum hat sie so gehandelt? Ist da eventuell eine gewisse Enttäuschung oder Wut im Spiel? Versuche die Beweggründe des anderen zu verstehen und du wirst dich dabei ertappen, plötzlich mehr Verständnis für sein oder ihr Handeln aufbringen zu können. Entferne dich nur ein kleinwenig von deinem vielleicht egoistischen Standpunkt und gehe auf den anderen zu. Du wirst sehen, die Essenz ist, dass du dich zum einen weniger über vorherige Handlungen ärgerst und zum anderen deinen Standpunkt nochmal überdenkst. So gelangst du wesentlich schneller zu Lösungen.

    Die Haltung eines Menschen ist ausschlaggebend – sie entscheidet welchen Weg er geht!

    MURAT SHEHADEH


    Mein Beitragstitel lautet: Change – Jetzt Erst Recht. Also, wollen wir nun auf diesen Zug aufspringen, und unser Mindset ändern oder nicht!? Wenn ja, dann musst du bereit sein, Veränderungen zu akzeptieren. Nur so kannst du im Wandel bestehen. Wir müssen jetzt nicht alles neu erfinden – das Rad rollt schon sehr sehr gut! Es geht viel mehr darum, besser über die Bodenwellen und Schlaglöcher zu kommen, deswegen müssen wir das Rad anpassen (aber nicht neu erfinden).

    Ich möchte dich jetzt auf eine kleine gedankliche Reise mitnehmen: Lass uns eine positive Haltung einnehmen. Eine Haltung, die den grauenhaften Weg über eine Brücke mit ihren unzähligen Bodenwellen und Schlaglöchern akzeptiert. Es ist zur Zeit der einzige Weg, den wir nehmen können. Umkehren oder abiegen ist keine Option! Wir müssen da durch. Wir können das jetzt über uns ergehen lassen, die Schultern senken und alle Schlaglöcher akzeptieren – uns durch jede Bodenwelle durchrütteln lassen, wie ein Wackeldackel auf der Hutablage. Das schwitzende Gefühl über diese schier endlos lange Brücke, will einfach nicht enden.
    Oder: Wir drücken im Auto einfach die Komforttaste für unser Fahrwerk – und siehe da – butterweich scheinen die Räder über jede Bodenwelle und noch so tiefes Schlagloch zu segeln. Wir kommen an. Ohne Rückenschmerzen. Ohne Schweißausbrüche! Unsere Komforttaste hat uns geholfen, mit der veränderten Situation zurecht zu kommen. Deswegen musste das Rad nicht neu erfunden werden, sondern nur das adaptive Fahrwerk. Eine Anpassung – mehr nicht!

    Und genau diese Anpassung (sinnbildlich die Komforttaste), brauchst du für dich und deine Haltung. Wenn du deine Haltung und Einstellung änderst, kommst du mit jeder Situation zurecht. Ganz gleich welche! Es geht um das Mindset – um dein Mindest!

    Man nennt es auch agiles Mindset

    In der Wirtschaft, werden verstärkt Führungskräfte und Firmenstrukturen auf eine agiles oder positives Mindset geschult. Agil sein – das scheint für Organisationen, Strukturen und Mitarbeiter momentan “ Die Lösung“ zu sein. Ein Stück weit, stimme ich dem auch zu, denn die obige gedankliche Reise und unser Fahrwerk ist nichts anderes, als eine agile Methode um Probleme schnell und flexibel zu lösen. Adaptiv auf Veränderungen zu reagieren, ist das gewünschte Ziel des Agilen Coachings. Ich nenne diese Methode in meinen Seminaren, „Das Fahrwerksprinzip“, so kann ich den Teilnehmern das Agile Coaching besser und schneller näher bringen.

    Ein adaptives Verhalten (situatives Verhalten) kann für uns also der Schlüssel sein, wenn wir vor Problemen stehen oder schwierige Aufgaben lösen müssen. Wenn du vor unlösbaren Aufgaben oder Problemen stehen solltest, dann aktivierst du einfach deine Komforttaste und bringst dein Fahrwerk in die richtige Stellung. Das kann man lernen. Wir dürfen nur nicht in Mitleid versinken und in eine Opferrolle schlüpfen.

    „Nichts ist beständiger als der Wandel“

    Charles Darwin, 1809 – 1882

    Wenn wir von Change reden, fragen sich manche sicher: Warum soll ich mich überhaupt auf einen Change einlassen? Ich brauche das nicht! Bei mir läuft doch alles gut! Ich habe das schon immer so gemacht, und bis jetzt hat es auch immer tadellos funktioniert! Herzlichen Glückwunsch, wenn du spätestens jetzt noch nicht verstanden hast, warum sich nicht nur Firmen, Organisationen, Chefs und Führungskräfte ändern müssen – dann kennst du noch nicht das Ausmaß der Corona Krise. Du und ich, jeder einzelne Mensch muss sich einem gewissen Change verordnen. In der Berufswelt reden wir von der VUCA Welt. Eine Welt die sich immer schneller dreht, unberechenbarer wird, komplexer und unsicherer erscheint. Um mit diesen Herausforderungen fertig zu werden müssen wir uns anpassen. Ich nenne diese Welt für die nächsten Monate nicht mehr die VUCA WELT sondern die CORONA WELT. Sie trifft momentan voll ins Schwarze – vorallem, was die Zeit nach der Corona Krise angeht.

    Meiner Meinung nach, müssen wir uns nach der Krise auf sehr viel Einschnitte einstellen. Vorallem beruflich. Ohne jetzt Schwarz malen zu wollen – aber diese Zeit wird kommen. Man muss kein BWL’er, VWL’er oder Wirtschaftsökonom sein, um diese Dinge vorherzusehen. Wir brauchen die Komforttaste – spätestens in 2-3 Monaten, wenn wir hoffentlich diese Krise überstanden haben – und das werden wir!
    Wir müssen spätestens jetzt umdenken. So kann es nicht weitergehen. Wir müssen uns viel mehr auf das wesentliche konzentrieren. Auf unsere Mitmenschen, unsere Umwelt, unsere Kinder, unser gesamtes soziales Umfeld.
    Wäre es nicht schön Habgier, Neid, Eifersucht, Gewinnmaximierung, das ständige Eifern nach HÖHER, SCHNELLER und WEITER mal komplett stehen zu lassen, um uns auf die elementaren Dinge zu konzentrieren?

    Ich weiß, der BWL‘er wird mir jetzt sagen: MURAT, du hast unser Marktsystem nicht verstanden. Gewinne, ständige Vergrößerung und immer mehr finanzielle Mittel schaffen Arbeitsplätze und und und und……! Und ich sage allen BWL’ern da draußen: ein kleiner unsichtbarer Virus, haut die ganze Welt aus den Fugen. Lässt finanzstarke Unternehmen in den Abgrund sehen. Regierungen ratlos werden, zahllose Menschen sterben und und und…..!


    Auf deine Einstellung kommt es an!

    Worauf ich hinaus möchte ist eigentlich ganz simpel. Wir müssen uns vorbereiten auf eine veränderte Welt. Im beruflichen, wie auch im privaten Kontext. Das Thema Change (Wandel, Digitale Transformation, Kulturwandel, Mindset) findet in den Köpfen der Menschen an. Nicht auf dem Papier oder in irgendwelchen PowerPoint Präsentationen. Wir dürfen uns dem nur nicht verschließen und in eine Abwehrhaltung gehen. Wir alle brauchen jetzt und für die Zeit nach der Krise die Komforttaste.

    „EINE BESSERE WELT – FÄNGT BEI DIR AN“

    MURAT SHEHADEH

    Natürlich kann man nicht von heute auf morgen lernen, alles durch eine neue Brille zu sehen. Zum Glück, gibt es dafür professionelle Coachings, Trainings und Seminare. Sie helfen dir deine Komforttaste zu trainieren, um den Weg über die oben genannte Brücke besser zu bewältigen. Jeder Mensch besitzt diese Komforttaste, sie muss nur bewusst (durch Training) aktiviert werden. Es fängt jedoch bei dir an. Deine Einstellung ist entscheidend und ausschlaggebend! Wenn du oder dein Unternehmen dabei Hilfe braucht – so kannst du mich gerne kontaktieren. Das gilt privat, wie auch beruflich!

    Xavier Naidoo singt es doch sehr treffend in seinem Song „Bitte hör nicht auf zu träumen, von einer besseren Welt – fangen wir an aufzuräumen, bau sie dir auf wie sie dir gefällt“ https://www.youtube.com/watch?v=N5UxzcMvkGA

    Dem möchte ich nichts hinzufügen. Bleibe Gesund und genieße das Osterfest im Kreise deiner Familie.

  • KRISE ALS CHANCE

    KRISE ALS CHANCE

    Die nächsten Tage und Wochen werden wir alle mehr Zeit haben – beruflich wie auch privat. Verursacht durch eine Krisenzeit, wie sie zuletzt wohl nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland zu erleben war. Aber wie jede Medaille, hat auch diese Krise eine zweite Seite – nämlich die einer Chance.

    Ich möchte Dir eines schon vorweg sagen – nutze diese Zeit und sehe sie als Chance. Drehe den Spieß doch einfach um und pol Deine Gedanken um – Denke positiv. Mache Dinge zu denen Du sonst nicht kommst, weil Du ihnen zuwenig Zeit widmest oder ständig im Alltagsstress bist. Entschleunige bewusst! Jetzt ist genau die richtige Zeit um die Akkus auf zu laden! Es gibt jetzt keine Ausreden…gehe Deinen Hobbies nach, bilde Dich weiter, starte Projekte im Garten, renoviere Deine Wohnung, spiele mit Deinen Kindern, treibe Sport, lese ein spannendes Buch, genieße Deinen Kaffee auf der Terrasse, mache ausgedehnte Spaziergänge – was auch immer Du machst – die Hauptsache ist, Du machst etwas!
    Wir müssen diese Auszeit als eine Chance zu einer Veränderung sehen. Deiner Kreativität sind dabei absolut keine Grenzen gesetzt.

    Mir ist natürlich bewusst, dass viele Menschen jetzt Angst haben. Angst vor einem eventuellen Arbeitsplatzverlust, weniger Einkommen durch Kurzarbeit, einer eventuellen Ansteckung durch den Virus und und und……natürlich sind diese Ängste zum Teil auch berechtigt, weil es reale Fakten sind. Tagtäglich sind diese Fakten den Medien zu entnehmen.

    Tipp 1: Schalte die ständigen Nachrichten auf ein absolutes Minimum

    Schalte die Nachrichten im TV oder Radio auf ein absolutes Minimum. Hole Dir nur die notwendigsten Informationen. Wir brauchen nicht zehnmal am Tag darüber informiert werden, wieviel neuinfizierte Menschen es in der Bundesrepublik gibt. Oder welche Teile es in Deutschland jetzt erwischt hat. Das alles führt nur zu einer Panikmache die absolut nicht dienlich ist. Nicht in Zeiten, in denen wir sowieso schon angespannt sind. Wenn ich meinen Akku vollständig aufladen möchte, kann ich auch nicht zehnmal am Tag den Stecker rein und raus ziehen – das ist für den Akku – Stress pur!

    Wir sollten uns lieber mit den positiven Dingen beschäftigen. Ändern können wir es sowieso nicht! Wir können zwar maßgeblich dazu beitragen, und uns an die Regeln halten – um uns und andere Menschen zu schützen, und damit die weitere Verbreitung des Virus eindämmen. Das war es aber auch schon! Den Rest müssen die Natur oder unsere Mediziner, Forscher und Virologen machen.

    We stay at home and that‘s it. The rest will be done!

    MURAT SHEHADEH

    Wir können uns jetzt vom Wind treiben lassen und schauen wo er uns hintreibt! Oder – wir setzen die Segel und bestimmen selbst unsere Richtung.

    Tipp 2: Traue Dich – Dich neu zu erfinden!

    Werde erfinderisch! Nutze Deine „Auszeit“, denke nach und werde kreativ. Der Teebeutel, die Armbanduhr, die Sprühsahne, Nachos, der Reißverschluss, das Spiel Mensch ärgere dich nicht, und noch vieles mehr wurden zu Krisenzeiten erfunden. Fakt ist: Not und Krisen machen erfinderisch. Also nutze die Zeit – vielleicht hast Du ja schon bald die Idee für ein neues Startup?! Du hast eine kleine Werkstatt oder bist gerne handwerklich tätig? Sehr gut, dann ab in die Werkstatt und fange an etwas zu bauen. Anleitungen dazu gibt es im Internet mehr als genug. Der nächste Winter kommt bestimmt und Deine Kinder würden sich sicherlich über einen neuen Schlitten freuen. Wenn Du keine Kinder hast, dann baust Deiner Frau, Freundin, Tante, Oma oder sonst wem einen schönen Kerzenständer aus Holz?!? Aus den kleinen Ideen in einer Hobbywerkstatt sind schon die größten Erfolge geworden – siehe Ingvar Feodor Kamprad (Schwedischer Gründer eines Weltkonzerns).

    Traue Dich – Dich neu zu erfinden. Vielleicht entdeckst du dabei Seiten an Dir, die Du vorher nicht gekannt hast. Wer weiß? Es ist sicherlich nicht falsch, in sich zu kehren und dadurch ein inneres Gleichgewicht zu erhalten. Menschen die autogenes Training, Yoga, Tai Chi oder progressive Muskelentspannung nach Jackobsen machen, wissen wie wertvoll diese Einheiten sein können. Durch Achtsamkeitstraining fördert man die innere Ruhe, Stärke und Resilenz. Ein Thema, dem wir in den nächsten Monaten sogar Seminareinheiten widmen werden. Durch den Aufbau Deiner Resilenz, kannst Du Stress besser bewältigen, widerstandsfähiger werden und Depressionen vorbeugen.

    All die Dinge kommen uns nach der Krise zu Gute. Versprochen!

    Solltest Du mit Achtsamkeit und Kreativität nicht viel anfangen können (wobei ich Dir unbedingt ans Herz legen möchte, darüber tiefgründig nachzudenken – die Wirkung von Resilenz und Achtsamkeit auf Körper und Geist ist immens), dann werde produktiv!

    Tipp 3: Entrümpel Deinen Haushalt und verdiene damit Geld!

    Gehe in Deinen Keller, Dachboden oder Garage. Räume auf, miste aus und verkaufe alles (von dem Du Dich trennen kannst und willst) auf ebay Kleinanzeigen. Geht schnell, ist unkompliziert und kostet nichts außer Zeit – aber davon haben wir momentan ja genug. Du schlägst zwei Fliegen mit einer Klappe: Du stärkst Dein finanzielles Polster – und in meinen Augen noch viel wichtiger – den Haushalt zu entschlacken ist wie eine Befreiungsaktion – nicht nur für Deinen Haushalt. Was für ein befriedigendes Gefühl – versprochen!!!!!

    Letzlich ist es egal, welchen Tipps du jetzt nachgehst – Alle Dinge, die wir jetzt machen, werden sich positiv auf uns auswirken. Sport, Bücher lesen, Spaziergänge, Keller ausmisten, Dinge bei Kleinanzeigen verkaufen, mit unseren Kindern mehr Zeit verbringen, Zeit in Weiterbildung investieren – all das schlägt sich positiv auf unseren Körper und unsere Seele nieder. Wir steigern unser Glücksgefühl. Dinge die wir im normalen Alltag nie bewusst machen, sondern beiläufig, können wir jetzt mit einer großen Portion Achtsamkeit, Klarheit und Konzentration machen – das sind die Grundbausteine von Entschleunigung! Es kommt uns nach der Krise zu Gute – das ist mehr als nur ein Versprechen!

    Setze Deine Segel und bestimme selbst die Richtung auf dem rauen Meer. Du wirst am Ende mit einem positiven Blick auf den wunderschönen Horizont belohnt. Krise ist – was Du daraus machst. Mache es!

    Ich habe in diesem Artikel bewusst auf weiterführende Literatur verzichtet, da ich keine Werbung platzieren möchte. Es gibt zu allen Themen wunderbare Bücher, die ich Dir empfehlen kann. Schreibe mir eine eine Nachricht und ich sende Dir weiterführende Informationen. Natürlich kannst Du Dich auch mit Fragen in Nachrichten oder Kommentaren an mich wenden – ich freue mich darauf!

  • Fachkompetenz GLEICH Führungskompetenz?

    Fachkompetenz GLEICH Führungskompetenz?

    Seien wir doch mal ehrlich? Wieviel Menschen sind mit ihrem Chef oder Vorgesetzten zufrieden?
    Wenn wir die Statistiken in Deutschland bemühen, werden wir auf einen erschrecken Prozentsatz kommen. Das wundert nicht! Natürlich gibt es nicht den komplett perfekten Menschen – das muss es auch nicht. Allerdings, und darauf möchte ich hinaus, wird in deutschen Unternehmen und vor allem in der Industrie zu wenig auf die Führungskompetenz gesetzt. Es werden Menschen in Führungsposition eingesetzt, die sich fachlich ausgezeichnet haben oder über sehr viel Internas verfügen (Stallgeruch) und schon seit 20 Jahren in dem Unternehmen beschäftigt sind. Oder es ist schlicht und ergreifend keine andere Person verfügbar !!!
    Es wird noch viel zu oft auf die fachliche Kompetenz gesetzt….aber diese Kompetenz befähigt in sehr viel Fällen nicht zum Führen von Menschen. Und darauf kommt es in unserer heutigen VUKA Welt aber an. Ohne eine wertschätzende Führung kommen wir heute nicht mehr aus, schon garnicht in Bezug auf die Generation Z.

    Fachkompetenz ist nicht gleich Führungskompetenz

    Ich möchte jetzt den Menschen mit einer gewissen fachlichen Expertise nicht die Kompetenz zum Führen von Mitarbeitern absprechen. Die gibt es mit Sicherheit auch – davon bin ich überzeugt, aber es geht hier darum, dass sich der Anspruch an heutige Führungskräfte in den letzten Jahren geändert hat.

    Die Führungskraft von heute ist mehr als nur ein Vorgesetzter. Coach, Trainer, Moderator, Seelsorger, Mediator usw. wären die angebrachten Rollen, die es zu erfüllen gilt.

    Es ist nicht leicht, gleichzeitig Seelsorger, Moderator und Coach zu sein. Wenn wir dem heutigen Anspruch an Führungsarbeit aber gerecht werden wollen, dann müssen wir uns damit auseinandersetzen – vorallem wenn es um Mitarbeiter geht, die in den 90 ziger Jahren geboren wurden. Generation Z – Eine Generation, die wir mit unseren Glaubensätzen von früher definitv nicht führen können! Sätze wie „Das haben wir schon immer so gemacht“, sind völlig Fehl am Platz (das gilt übrigens auch für andere Generationen). Den autoritären Führungsstil packt Ihr am Besten auch gleich noch mit in den Schrank und verschliesst ihn mit einem fetten Vorhängeschloss aus Titan – außer Ihr seid beim Militär?! Da hat sich der Führungsstil der autoritären Führungskraft bewährt. Oder bei Katastrophenschutzverbänden? Auch da hat sich der Befehlston durchgesetzt. Hier macht es aber auch Sinn, weil es nicht viel Zeit für Entscheidungen, Anweisungen und Arbeitsaufträgen gibt und es nur darum geht schnelle Lösungen zu finden (Ohne Anweisungen ständig zu hinterfragen).

    „Also bitte nicht die fachliche Kompetenz mit der Führungskompetenz verwechseln. Dafür braucht es schon mehr als nur ein 2 Tagesseminar für Führungskräfte….“

    Murat Shehadeh

    Führungsstile die der heutigen Zeit entsprechen und auch allen Generationen gerecht werden, kann man lernen. Mann muss nur offen sein für Veränderungen, sich selbst hinterfragen und eine gewisse Neugier besitzen. Aber bitte nicht davon ausgehen, dass Du durch Deine fachliche Expertise befähigt bist, Menschen zu führen – auch nicht wenn Du ein 2 Tagesseminar für Führungskräfte besucht hast. Dazu braucht es schon mehr…

    Führen will gelernt sein

    Sicherlich gibt es Menschen, die mit einer gewissen Führungskompetenz schon in der Wiege lagen. Und ebenso gibt es Menschen, die die Verantwortung garnicht übernehmen wollen, sie wollen eher geführt werden. Das ist auch gut so, schließlich können nicht alle Menschen Führungskräfte sein. Aber den Leitsatz, „dass man als Führungskraft geboren wird“, kann ich nicht unterschreiben. Ich kenne sehr viel Menschen, die sich durch Reife, Erfahrung und ständige Weiterbildung zu exzellenten Führungskräften entwickelt haben. Führungskraft zu werden, stand nicht auf Ihrem Karriereplan.

    Man kann es also lernen, Menschen zu führen! Mit den richtigen Tools, Ausbildungen, Seminaren und Coachings ist das keine unlösbare Herausforderung! Man muss es nur wollen und eine ständige Neugier mitbringen. Ich habe oben geschrieben, dass eine fachliche Kompetenz nicht mit einer Führungskompetenz gleich zu setzen ist – davon bin ich überzeugt. Jedoch ist es auch von Vorteil fachliche Kompetenzen vorweisen zu können, zumindest bis zu einem gewissen Grad! Wir müssen kein Nerd oder Vollprofi sein, um Menschen führen zu können – siehe Jürgen Klopp oder Jogi Löw! Sicher, sie haben auch Stallgeruch, weil sie in ihrer früheren Laufbahn ebenfalls Fussball gespielt haben – jedoch nie auf aller höchstem Niveau. Und heute? Beide führen Ihre Mannschaften auf höchstem Level und bringen sie zu Spitzenleistungen. Man muss nicht wie Messi oder Ronaldo spielen um ein Weltklassetrainer zu werden…

    Wie siehst Du das? Ich freue mich über Kommentare oder Euer Feedback.

  • Mitarbeitermotivation in Zeiten des Homeoffice

    Mitarbeitermotivation in Zeiten des Homeoffice

    Wenn uns die Corona eines gezeigt hat – dann dass Homeoffice funktioniert. Skype Call Videokonferenzen mit bis über 100 Mitarbeitern, oder Zoom Meetings mit Angestellten – Heute alles kein Problem mehr. Ich bin davon überzeugt, dass dieses Modell (Homeoffice) Schule machen wird – vorallem in großen Unternehmen.

    Viele Unternehmen fragen sich, wie sie in diesen schwierigen Zeiten ihre Mitarbeiter motivieren können – schließlich sind viele Abteilungen im Homeoffice oder in der Kurzarbeit. Führungskräfte und ihre Teams sind jetzt nicht mehr persönlich im Büro anzutreffen. Spirit, Leidenschaft, Kommunikation und tägliche Zielsetzungen können nicht mehr „physisch erlebt“ werden.

    Es stellt sich die Frage: Wie können wir unsere Mitarbeiter in diesen Zeiten weiterhin motivieren? Gilt es doch die Mannschaft, gerade in diesen Krisenzeiten bei „Laune“ zu halten. Wie können wir das schaffen, wenn wir uns alle nur noch über Audio- und Videoschaltungen wahrnehmen?

    #1 Präsent sein

    Mein erster Gedanke, der mir bei diesem Thema durch den Kopf jagte, war: Präsenz zeigen! Nichts anderes, wie es im normalen Alltag in einem Unternehmen ohnehin gelebt werden sollte. Ein Chef oder eine Führungskraft sollte jederzeit ansprechbar und präsent sein. Durch die Corona Beschränkungen müssen wir dies eben in digitaler Form machen. Bietet euren Mitarbeitern an, telefonisch oder per Mail erreichbar zu sein. Und damit meine ich, das Angebot der Erreichbarkeit über das normale Maß hinaus, anzubieten.

    Versetzt euch in die Lage eurer Mitarbeiter. Überlegt, was sie gerade wohl am meisten beschäftigt?! Welchem Stresslevel sind sie im Homeoffice ausgesetzt (Denkt an die Kinder, die auch zu Hause sind und den ganzen Tag im Haus herumspringen). Welcher Druck lastet auf Ihnen, bezüglich der Erhaltung ihres Arbeitsplatzes. Der ein oder andere hat vielleicht gerade ein Haus oder eine Wohnung ab zu bezahlen und wird deswegen von Ängste und Sorgen geplagt. Die Tendenz, dass viele Unternehmen in Deutschland nur noch überleben, wenn deren Mitarbeiter mit Gehaltskürzungen konfrontiert werden, steigt immer weiter an.

    Um es kurz zu machen: Sensibilisiert eure Antennen für die zwischenmenschlichen Faktoren. Nehmt diese Ängste, Sorgen, und den Stress, den eure Mitarbeiter beschäftigen können, mit einer erhöhten Wahrnehmung auf. und macht sich Ängste, Stress und Druck sind in den letzten Wochen gestiegen. Die Menschen fürchten zum Teil um Ihre Arbeitsplätze. Niemand weiß wie lange diese Krise anhält oder wie sicher der Arbeitsplatz ist. male MaßZumindest müssen das mussangespannte Stimmungslage ie „bei der Stange“ zu haltenDa wären wir auch schon bei meinem ertsen Punkt, den du als Führungskraft beherzigen solltestifend sit amet. Be yourself; everyone else is already taken, sem mi placerat felis, ac suscip ligula ex id metus. Vivamus aliquet sit amet nisi non faucibus. Orci varius natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculu quiso.

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